Gerade jetzt, in einer Zeit die geprägt von Reise-, Ausgeh- und vielen weiteren Verboten ist, braucht man auch mal etwas anderes für’s Auge.
Wie glücklich man sich schätzen kann, wenn man ein Gewächshaus hat.
Nach so kurzer Zeit sieht es in unserem Gewächshaus aus wie im tiefsten Dschungel. Ein absoluter Traum in grün.
Die ersten Tomaten vertreiben sich schon die Zeit beim Rot werden.
Die Gurken sprießen in alle Richtungen und bilden eine Frucht nach der anderen aus.
Die Pepino wird von Tag zu Tag höher und buschiger zugleich.
Die Kiwi fühlt sich enorm wohl in ihrem neuen Zuhause. Und zeigt mir täglich ihre Dankbarkeit dafür, dass ich sie aus dem kalten und viel zu trockenen Kaufhaus gerettet habe.
Der erste Kohlrabi wurde geerntet…
Es ist einfach ein super Gefühl so ein tollen und vollen Gemüsemarkt direkt im Garten zu haben.
Oh wie schade es doch ist… Es war wirklich eine schöne Sache, Hühner im eigenen Garten zu haben. Weder laut waren sie noch hatten die Nachbarn eine Geruchsbelästigung. Zwar leidet eine der Hennen unter Halluzinationen die bewirken, dass sie denkt, sie wäre ein Hahn, aber auch diese 3 kleinen Ausrutscher waren erträglich.
Zwei Dinge sind uns allerdings aufgefallen, welche wir bei „Dauerhühnern“ anders machen werden.
1. Es muss ein geschlossenes Gehäge geben. Zwar sollen sie auch den ganzen Garten aufräumen #mobilerhühnerzaun. Aber das Grundgehäge wird komplett dicht sein. Denn die Casa-Katzen haben Dank den Hühnern hier ein Lebendbuffet. Alle Vögel der Gegend sind nämlich ganz vergessen aufs Hühnerfutter. Und die Info, dass es das jetzt bei uns im Garten für lau gibt, spricht sich in der Vogel-Community sehr schnell rum.
2. Die Hühnerklappe MUSS elektrisch sein. Unser Alltag hat aufgezeigt das wir auch schon mal um 4.30 Uhr die Klappe öffnen müssen. Das ist zwar im Sommer vielleicht nicht ganz so schlimm, da es früh hell wird. Aber im Winter wird es eher schwierig werden. Abgesehen davon liegen diejenigen unter uns, die ein arbeitsfreies Wochenende haben, auch gern mal länger als bis 6 oder 7 Uhr im Bett…
Alles im allem war der Versuch positiv und es wird schwer werden unsere Chicas weg zu geben.
Bleibt dran…
Unten Links: Whisky Unten Rechts: Mandy Oben Links:Barcadi, das halluzinatinierende Huhn und last but not least… Oben Rechts: Hedda
Um zu sehen ob sie für unseren Alltag tauglich sind, was Nachbarn und Kinder dazu sagen, haben wir uns dafür entschieden, dass wir erst einmal Hühner mieten.
14 Tage beherbergen wir nun diese 4 Damen.
Und schon am ersten Tag zeigt sich, wie toll das Projekt ist.
Mal sehen ob sie sich bei uns wohlfühlen und uns mit schönen Eiern beschenken.
War das eine schöne Überraschung die der Gartenriesenpapa am Vatertag bekommen hat.
Nicht nur eine absolut leckere und süchtig machende Schokoladentorte stand bereit und eine toll gebastelte Karte, sondern auch ein Australisches Zitronenblatt.
Diese absolut stark nach Zitrone riechende und schmeckende Pflanze ist ein must have für Gärten aller Art.
Die Blätter verleihen Tees, Cremes, Saucen oder einem Potpourri das gewisse Extra.
Was ein schöner Tag und das nicht nur für den Gartenriesen, sondern auch für alle Gartenfreunde…
Die Sophie ist nun von Dannen gezogen und die Nächte werden wärmer… Und das haben wir hier im schönen Harkenblecker Land sogar deutlich gemerkt. Die erste Nacht nach der kalten Sophie war glatte 4 Grad wärmer. Das ist doch mal ein Unterschied.
Alles ist raus gewandert. Alle Pflanzenkinder haben ihr Sommerdomizil bezogen und können nun stark werden, damit sie uns im Sommer und Herbst ordentlich mit ihren Früchten beschenken können. Ein schöner Tag! Und wie sollte es anders sein, man hat immer zu wenig Platz…
Nun kann erstmal alles richtig aufgeräumt und der Rasen gemäht werden. Aber wohin mit dem Rasenschnitt…? Auch dafür findet man im Garten Verwendung. Und wenn man mit effektiven Mikroorganismen arbeitet, braucht man sogar nicht einmal Angst vor Schimmel haben. Das wird dann im Laufe der nächsten Woche deutlich gemacht, also bleibt dran…
Die Pflanzenkinder werden nun in die Weiten der Casa Koch entlassen. Kohl darf natürlich nicht fehlen.Zwar hat der Mais die Voranzucht nicht so besonders gut vertragen, macht aber nichts, wird er halt mit einer Direktsaat im Feld gepusht.Eine Tür mitten im Garten? Was das für einen Sinn hat, wird sich im Laufe des Jahres immer mehr verdeutlichen. Wer also mehr wissen will, bleibt dran…
Welchen Gratenfreund ärgern Sie nicht Jahr für Jahr?
Auch der Gartenriese hegt einen Gräuel gegen sie…
Die Eisheiligen… Oder auch Maifröste genannt.
Es gibt 5 an der Zahl und jedes Jahr machen die Kalten 5 ihrem Namen alle Ehre.
Angefangen mit Mamertus, der eine sehr kühle Nachte am 11. Mai über das Land bringt.
Gefolgt von Pankratius, der am 12. Mai, zumindestens bei uns in Niedersachsen, nicht schlimmer ist als sein Vorgänger.
Danach kommt am 13. Mai, Servatius, der dieses Jahr dazu führte das man sogar das Auto frei kratzen musste.
Der letzte Bub in der Reihe wäre der alte Bonifatius, der genauso wie seine Vorgänger mal schlimm und mal weniger schlimm, die Gartenerde zum Frieren bringt.
Die letzte in der Reihe der „letzten“ kalten Tage im Frühjahr, das ist die Sophie. Die Kalte Sophie ist die erbamungslosete der Eisheiligen. Mit bibbernden Minusgraden lässt sie alles im Garten erfrieren und macht viele der Gärtner traurig.
Aber nicht den Gartenriesen.
Wer ein Gewächshaus hat, kann sich in der Eisheiligenzeit glücklich schätzen. Mit ein zwei kleinen Tricks kann nämlich im Gewächshaus nichts einfrieren und eine frühere Ernte ist gesichert. (Solang die Pflege stimmt.)
1. Wenn man anfängt die Erde aufzubereiten im Gewächshaus, sollte man Pferdemist untergraben. Denn dieser Mist ist nicht nur ein super Dünger für die späteren Pflanzenkinder sonder wirkt sich auch als Bodenheizung aus. Denn Mist wird richtig warm wenn er verottet.
02. Des Gärtners romantisches Plätzchen. Mit Kerzen kann man die Luft im Häuschen erwärmen und so den Frost abwenden. Jetzt sollte man aber bitte bedenken, das eine Kerze alleine keine Minusgrade ausmerzen kann… Mit genug Kerzen allerdings kann man 2 bis 3 Grad variieren und so die Pflanzen vor dem Frost retten. Sollte das Thermometer also auf 0 Grad fallen kann man im Gewächshaus die Temperatur auf 2 oder 3 Grad plus halten. In den untenstehenden Bilder seht ihr mal, wie ich das gemacht habe.
P.S.: Bitte keine offenen Kerzen oder gar die übrig gebliebenen Moskitokerzen vom letzten Jahr. Auch keine Fackeln oder ähnliches. Dann war es das nämlich mit dem Gewächshaus.
Die Kraft der Flamme von den Kerzen würde schnell verpuffen. Wenn man aber diese Kraft in Strahlungswärme umwandelt, dann bleibt es länger warm. Wie man das am besten macht?
Ich handhabe das so, das ich mir ein paar Grabkerzen hole, etwas Basteldraht drum wickele und eine alte Katzenfutter- oder Bohnendose auswasche und darüber stülpe. Die Flamme der Kerze erhitzt das Blech und somit strahlt die Wärme länger ab.
Eine Grabkerze, eine Schere und etwas Draht reicht schon aus. Die Kosten belaufen sich auf nicht mal 1 €.Etwas Draht um den Kerzenhals wickeln und einen Ständer formen.Eine alte Blechdose auf das Drahtgestrüpp hängen.
Des Gartenriesens romantischer Platz. Da kann die olle Sophie doch ruhig kommen…
Der 6. Hochbeetsack hat seinen Platz gefunden, ist gefüllt und bereit bepflanzt zu werden.
Noch 5x schlafen und es können alle vorgezogenen Pflanzen nach draussen ziehen. Am 15.05.20 herrscht über die Beete des Gartenriesens die alte Sophie und beschert den letzten Nachtfrost. Die letzten Jahre konnte man dies super sehen. Denn wie auch in diesem Jahr waren die Tage schon mit 25 C° gesegnet und die Nächte schon sehr mild, aber die „kalte“ Sophie hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und den Frost über die Beete gebracht.
Und wenn ich mir den Wetterbericht so anschaue, wird es dieses Jahr nicht anders werden… Also liebe Pflanzenkinder, haltet es noch etwas aus, euer Sommerdomizil ist bald bezugsfertig.
Die Hochbeetkartoffeln wurden auch schon fertig gehäufelt… Der lange Däne hatte es scheinbar sehr eilig mit dem wachsen. Vielleicht lag es aber auch an der Brennsesseljauchenkur die er verpasst bekommen hat…
Dass das Aufbauen einer Pflanzen-Sauna ein ganzes Wochenende dauert hätte sich die Göttergattin des Gartenriese nicht gedacht… Pflanzen-Sauna? Naja vereinfacht gesagt ein Gewächshaus. Ich habe den Untergrund vorbereitet und meine Frau hat sich der Überdachung angenommen. Was daraus geworden ist, da sagen Bilder glaube ich mehr als Worte… Die ersten Pflanzen sind auch schon eingezogen. Ganz hinten habe ich einfach mal probeweise eine Kiwi gepflanzt. 2 Tomaten und die erste Gurke sind auch schon dazugezogen. Salat, Dill und Schnittlauch füllen die ersten Lücken und die kleinen Kohlrabipflanzen trennen die Hauptpflanzen von einander. Sobald die restlichen Tomaten und Paprika soweit sind, wird auch deren Umzug gestartet. Wir sind mega gespannt was die Ernte dieses Jahr bringt…. Bleibt dran…
Das Fundament Die Kiwi RankhilfeTomaten und Gurken RankhilfenPinienrinde ohne Mulchanteil als Wegbelag
Es klingt nach einer komischen Mischung, auch wenn man ja am Tisch gerne mal papas Arrugadas und einen schönen dunkeln Rioja zu sich nimmt… An unserer Terrassenwand wächst eigentlich guter Moselwein… Allerdings nicht nur der. Denn Unkräuter sprießen in Hülle und Fülle! Probieren wir doch mal aus dazu nen Starknährer zuzufügen. Es ist alles einen Versuch wert! Nen langen Dänen (Asparges) gibt es dieses Jahr bei uns. Aber nicht nur im hochgesetzten Terrassen-Seitenbeet sondern auch in einer geteilten Tonne wird der Däne dieses Jahr kultiviert. Wo er bessere Qualitäten bildet und was aus dem Moselwein wird, das werden wir erst später in Erfahrung bringen…
Bleibt dran, euer Gartenriese
Eine Tonne mit der FLEX geteilt …
Mit nährstoffreicher Erde zu einem kleinen Teil füllen und die Kartoffel einsetzen. Sobald das Grün herauswächst immer wieder mit Erde anhäufen.
Durch das ewige Hin- und Herkarren der Erde im Chaosgarten, sind gleich zwei von den vorhandenen Schubkarren, die von minderer Qualität sind, zum Ausrangieren freigegeben. Löcher in der Wanne, geplatzte Luftschläuche, abgeplatzte Griffe. Unschön zu benutzen.
Aber was tut man jetzt mit den Karren? Zum Wertstoffhof? Oder kann man Ihnen eine zweite Aufgabe zuteil werden lassen?
Klar, wenn man sich die Karren einen Moment mal anschaut, fällt einem auf, das man eine große Pflanzschale hat. Dazu auch noch erhöht, was gerade dem Gartenriesen sehr gefällt.
Die Löcher in der Schale sorgen dafür, das das Regen- oder zu viele Gießwasser abläuft, Schieben muss man sie nicht mehr, also das Rad ab, Positionieren und los geht es!
Gesagt getan. . .
Eine der Karren steht nun bei uns im Vorgarten. Frische Misterde gemischt mit der lehmigen Erde aus dem Beet bietet nun Frühlingszwiebeln, Primeln, Hyazinthen, einer Staude deren Namen ich noch nicht herausgefunden haben und einjährigen Blumensamen Platz zum schön aussehen und als kleinem Buffet für Insekten.
Mit etwas EMA (effektive Mikroorganismen, deren Bedeutung ich seperat noch einmal genauer mit euch betrachten werde) und viel Wasser wurde diese schöne Art von Hochblumenkübel versorgt und wartet nun auf einen schönen Sommer.
Und gerade jetzt, wo die Gartenwelt und damit auch die Insekten aufwachen, ist es auch gleich ein Platz für unseren kleinsten Bewohner zum Tummeln und Summen 😉
Aber wir haben ja zwei Karren.
Die andere Karre haben wir hinterm Haus und hier sind keine Blumen gepflanzt worden, sondern hier wachsen dieses Jahr unsere Radieschen. Genau wie im Vorgarten ist hier die Erde gemischt, sind Reihen worden gezogen und mit Stöckern markiert (damit spätere Beikräuter herausgezogen werden können).
Ich handhabe es so mit dem Pflanzen von Radieschen:
Reihe ziehen und Markieren.
Das Saatgut einbringen
mit Erde bedecken und leicht andrücken.
Angießen,
nach der Keimung vereinzeln.
Wie man hier auf dem Foto zu sehen bekommt müssen sie jetzt demnächst auch schon vereinzelt werden. Aber wie genau macht man das?
Radieschen brauchen Platz zum Wachsen. Ich ziehe jetzt einfach immer wieder alle paar cm ein paar Pflanzen heraus. Dadurch können die Pflanzen die in der Erde geblieben sind sich nun ausbreiten und ordentlich Reifen.
Sobald die Pflanzen groß genug sind, wird das Beet gemulcht. Aber wie ich das mache, dass seht ihr in einem anderen Beitrag.
Hier ist im übrigen das Rad noch dran 😉Die Radieschen Karre